chronica monopoli  
Nachrichten aus der Wirtschaft                              
Gefahr der Deflation vorüber ? Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im März 2016 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden und prophezeit damit eine Trendwende. Die Gefahr der Deflation mit zuletzt 0 % Preissteigerung im Februar scheint gebannt zu sein. Der Anstieg der Teuerungsrate wird von den Statistikern vor allem auf den Preisanstieg bei Lebensmitteln und Pauschalreisen zurückgeführt sowie zum Teil mit dem Sondereffekt der in diesem Jahr sehr frühen Ostertage erklärt. Auch die Preise für Denstleistungen sind im Jahresvergleich gestiegen (+1,6%). Zwar sind die Energiepreise im März weiter gesunken. Ohne die Energiepreise würde die Teuerungsrate derzeit aber bei 1,4 % liegen. Statistisch ermittelt wird die Teuerungsrate über den Verbraucherpreisindex, der im März 2016 um 0,3% gegenüber dem Vorjahresmonat auf insgesamt 107,3 Punkte stieg (Basisjahr 2010). (Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreise März 2016: +0,3% gegenüber März 2015, Pressemitteilung Nr. 130, 12.04.2016. destatis.de) Die Messung der Inflationsrate durch das Statistische Bundesamt beruht auf dem Verbraucherpreisindex. Er drückt prozentual den durchschnittlichen Preisanstieg von rund 300.000 Einzelpreisen, die von den statistischen Landesämtern unter ständiger Anpassung an die Verbrauchsgewohnheiten der deutschen Haushalte beobachtet werden (statistischer Warenkorb) aus.